René (20) macht ein Freiwilliges Soziales Jahr
Name: René
Alter: 20 Jahre
Wohnort: Bielefeld
Beruf: macht ein Freiwilliges Soziales Jahr
Mein Vorbild: Bob Marley
Meine Hobbys: Meine Freunde, Musik und Lesen
Meine Musik: Gitarren-Musik von Hardcore bis Psychedelic Rock
Mein Lieblingsfilm: About Schmidt, Darjeeling Limited
Mein Lieblingsbuch: „Mein Katalonien“ von George Orwell
Mein Lieblingsessen: Pasta
Da engagiere ich mich / Da mache ich mit:
Ich arbeite in einer Tagesstätte für alte Menschen mit. Ich bezeichne das gerne als "Kindergarten für Senioren". Die meisten sind dement, sie vergessen fast alles. Morgens hole ich sie von zu Hause ab und am Abend fahre ich sie wieder nach Hause. Mittags muss ich in der Küche helfen, das Essen austeilen und später abwaschen. Pflegen muss ich die Leute nicht, aber auf der Toilette muss ich sie manchmal daran erinnern, die Hose runterzuziehen, sonst vergessen sie das.
Mir ist dabei besonders wichtig...
Dass ich Menschen helfen kann und dass ich im Freiwilligen Sozialen Jahr vielleicht neue berufliche Perspektiven entdecken kann. Meine Kolleginnen und Kollegen sind nett, und die Arbeit ist weder zu langweilig noch zu anstrengend.
Das macht mir daran Spaß:
Dass ich so viel mit Menschen zu tun habe. Und die alten Leute sind so froh, wenn ich zu ihnen komme. Außerdem haben sie ganz viel Lebensfreude, auch wenn sie in einer schwierigen Situation stecken und es ihnen oft nicht so gut geht.
Das nervt mich manchmal:
Die Hausarbeit kann sehr nervig und stressig sein. Und manchmal ist es natürlich nicht so leicht, jeden Tag mit Menschen zusammen zu sein, die so stark verwirrt sind.
Mein sozialer Einsatz bringt mir was, und zwar:
Ich glaube, dass ich dort einen würdigen Umgang mit Menschen lerne, die Hilfe brauchen. Ich bekomme dort einen Einblick in eine Art Parallelgesellschaft, die ich vorher gar nicht kannte. Manchmal gibt es heikle Situationen mit den Demenz-Kranken, ich glaube, dass ich dadurch auch meine Persönlichkeit festigen kann.
So bin ich darauf gekommen...
Freunde haben mir erzählt, dass es diese Möglichkeit gibt. Nach dem Abitur wollte ich nicht sofort studieren, sondern erst mal was anderes kennen lernen. Nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr gehe ich wahrscheinlich an die Uni und studiere Soziologie oder Psychologie.
Anderen Jungs möchte ich sagen:
... dass es keine Schande ist, im sozialen Bereich zu arbeiten. Diese Arbeit ist eine ganz wichtige Grundlage für die Zukunft der Gesellschaft!













